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Nur wenige der griechischen Inseln sind so grün wie Samo. Durch die besondere Lage in der Nähe des türkischen Festlandes gehört die Insel zu den
fruchtbarsten und wasserreichsten Inseln der gesamten Ägäis. Vergleicht man Samos mit anderen grünen Inseln ist hier jedoch die Artenvielfalt der Pflanzen wesentlich größer. Verschiedene Kiefern, Eichen,
Zypressen, der Johannisbrot- und Walnussbaum und in höheren Lagen sogar die Schwarzkiefer bilden die kontrastreichen Wälder an den Berghängen die bis tief in die Täler der Insel reichen.
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Aber auch Weinberge, Olivenhaine, Tabak, Getreide, Obstbäume, Esskastanien und sogar Orangen- und Zitronenbäume sind hier zu finden. Und in den höheren
Lagen der Macchiazone gedeihen die verschiedensten Kräuter von Rosmarin über Oregano bis zum Thymian zwischen niederen Sträuchern, Büschen und Disteln. Dort, wo der Boden zu salzhaltig ist wurden
schattenspendende Tamarisken angepflanzt, was gerade den Urlaubern an den Stränden sehr zugute kommt.
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An den Hauswänden und in den Gärten blüht und gedeiht es an jeder Ecke mit Hibiskus, Bougainvilleas, Kürbissen oder anderen bei uns weniger bekannten Pflanzen. Dazu findet
man in Dörfern oder an Kreuzungen oft knorrige alte Bäume die seit Jahrzehnten unter sich Generationen von Wanderern oder Ruhesuchenden Schatten gespendet haben.
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Wer ein blühendes Samos erleben will muß allerdings im Frühjahr hierher kommen. Ende Februar bis Mitte Mai wachsen hier auf den Wiesen die verschiedensten Blumen von
Anemonen bis hin zum Klatschmohn.
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Die Fauna ist ebenfalls für Inselverhälnisse sehr Artenreich obwohl dies dem normalen Urlauber weniger auffallen wird. Der Goldschakel z.B. lebt oft ganz in der Nähe von
Hotels da er sich gerne vom Müll ernährt, zu Gesicht bekommt ihn allerdings kaum jemand. Igel, Hasen, Kaninchen, Füchse, Marder, wilde Ziegn, Esel oder Schafe sind dagegen eher zu sehen. Reptilien dagen
gibt es jede Meng, alleine ein Dutzend Schlangenarten werden auf Samos gezählt. Dazu kommen zwei Arten von Landschildkröten, Eidechsen und die eher selten gewordenen Chamälions. In den Salinen von Mykali
überwintern noch einige wenige Flamingos von Dezember bis April was natürlich kein Urlauber mitbekommt da zu dieser Zeit noch keine Pauschalreisen angeboten werden. Auch sonstige Vögel gibt es genügend
vom Uhu über Adlerarten bis hin zum farbigen Bienenfresser.
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