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Fast alle für den Besucher zu besichtigende archäologische Ausgrabungen auf Samos können der Zeit Polykrates zugeschrieben werden In der Zeit von
538 - 522 v. Chr. herrschte er als Tyranne über Samos und brachte dabei großen Reichtum und Macht auf die Insel. Als Zeuge davon sind noch die Reste vieler gewaltiger Bauwerke zu besichtigen die bereits
Herodot als gewaltigste Bauwerke von ganz Hellas beschrieb. Da sich wohl nicht jeder für Archäölogie interessiert und Lust hat, im Sommer durch glühend heiße Ausgrabungsfelder zu laufen empfehlen wir
mindestens den Besuch des Tunnels des Eupalinos in Pythagorion sowie das Heraion in Ireon.
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1. Die Stadmauer in Pythagorion
Dieser enorm große Wall schützte einst die Hauptstadt der Insel vor feindlichen Angriffen. Über 6 Kilometer lang und
ehemals 5 Meter breit mit einer ca. Höhe von 7 Metern zieht sie sich heute als Rest teilweise weit außerhalb als Ring um die Stadt herum. Die Ausmaße der damaligen Stadt lassen diese daher als
eindeutige Großstadt erkennen die nichts mit dem provinziellen Städtchen Pythagorion der heutigen Zeit zu tun hatte. Die Steine für diese gewaltige Anlage mit 35 Türmen und 12 Toren stammen aus dem
Stadtberg beim Kloster Spilianis, die Steinbrüche sind dort noch heute zu sehen.
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2. Der Tunnel des Eupalinos
Da dieser Tunnel einer der interessantesten archäologischen Sehenswürdigkeiten der Insel bzw. ganz Griechenlands ist
haben wir dafür eine extra Seite reserviert. Wie bereits oben erwähnt empfehlen wir diesen Besuch als besonderes Highlight, auch Familien mit Kindern bietet die Begehung durchaus etwas Besonderes.
Achtung: Wer an Engegefühl leidet oder niedere, schmale Räume nicht abkannn sollte davon dann doch lieber Abstand nehmen
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3. Die hellenistische Villa und weitere Archäolohische Fundstätten
Im Stadtgebiet von Pythagorion befindet sich aus der Zeit des Polykrates noch die
sog. hellenistische Ville ( neben der Metamorphosis Kirche auf dem Kastro Hügel ) und das antike Theater auf dem Weg zum Kloster Spilianis. Weitere Ausgrabungen stammen aus der Zeit der Römer (
römische Bäder direkt am Strand, römische Bebäudereste als sog. Dontia bezeichnet ebenfalls bei der Kirche, eine frühchristliche Basilika, ein römisches Aquädukt beim Dorissa Bay Hotel und
weitere kleinere Fundstellen ). Das Logothetis Kastell stammt aus der Zeit des Widerstandskampfes gegen die Türken 1822 und steht wahrscheinlich an der Stelle des Palastes des Polykrates. Die
danebenliegende Metamorphosis-Kirche wurde zum Gedenken an diesen Kampf hier 1932 errichtet. “ Christus rettet Samos am 6. August 1824 “ steht hier über dem Eingangsportal und steht
erinnert an den Sieg der Freiheitskämpfer von Samos gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Türken.
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4. Das Heraion
Auf Grund der Bedeutung dieser archäologischen Sehenswürdigkeit gibt es auch dafür wieder eine extra Seite die HIER zu finden ist.
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5. Iera Odos, die heilige Straße
Diese ehemalige, marmorgepflasterte Prunkstraße verband die Stadt Pythagorion mit dem Heraion und wurde von
großen Skulpturen flankiert. Davon ist leider kaum etwas übriggeblieben, nur das letzte kleine Teilstück liegt direkt im Grabungsgelände am Heraion selbst mit einigen Skulpturresten..
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